
Wege zum Green Lab
Messe München GmbH
Ein Beispiel für aktuelle Messtechnik sind sogenannte elektronische Nasen, die auf einer speziellen Ionisationstechnik für die Massenspektrometrie basieren. Diese Geräte detektieren Schadstoffspuren und andere Substanzen in festen, flüssigen oder gasförmigen Proben, ohne dass eine aufwändige Probenvorbereitung nötig ist. Dadurch sinkt der Verbrauch an Chemikalien und weiteren Materialien. Auch in der instrumentellen Analytik trägt die superkritische Flüssigchromatographie, auch supercritical fluid chromatography oder SFC-Chromatographie genannt, zu mehr Nachhaltigkeit bei. Sie nutzt flüssiges Kohlenstoffdioxid als mobile Phase, spart damit organische Lösungsmittel ein und senkt durch die geringere Viskosität des superkritischen Kohlenstoffdioxids den Pumpaufwand und damit den Energiebedarf. Auf der Messe sind alle großen Anbieter solcher SFC-Systeme vertreten.
Die analytica conference vertieft diese Themen in mehreren Sitzungen. In der Session „Towards sustainable HPLC“ am 24. März von 09:30 bis 11:30 Uhr stehen die SFC-Chromatographie und die Miniaturisierung chromatographischer Systeme im Mittelpunkt. Kleinere Geräte benötigen weniger Lösungsmittel und weitere Chemikalien. Mikrofluidik-Chips für die Hochleistungsflüssigchromatographie lassen sich mit dreidimensionalen Druckern herstellen und mit gängigen Pumpen und Detektoren koppeln. Am 25. März behandelt die Session „Green analytical labs of the future“ von 15:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls Miniaturisierung und dreidimensionalen Druck. Ein Programmpunkt ist ein dreidimensional gedrucktes Laborsystem namens 2LabsToGo-Eco, das Chromatographie mit Bioassays kombiniert und sich über Solarstrom versorgt.
Weitere Schwerpunkte setzen die Foren mit Informationen zu gesetzlichen Vorgaben rund um Nachhaltigkeit im Labor sowie mit praxisnahen Beispielen zur Umsetzung. Dort geht es unter anderem um den Umgang mit Verbrauchsmaterialien aus Kunststoff, auf die Labore kaum verzichten können. Mehrere Ausstellende stellen dazu ihr Portfolio auf biobasierte Kunststoffe um und bieten beispielsweise Tubes und Pipettenspitzen aus solchen Materialien an. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Digitalisierung mit Künstlicher Intelligenz. Wenn KI Arbeitsabläufe und Versuchsdesigns optimiert, sinken Energiebedarf und Verbrauchsmaterialien, gleichzeitig kann eine digitale Datenerfassung mit KI-gestützter Auswertung den Erkenntnisgewinn steigern und Messungen überflüssig machen. In einer Sonderschau zur digitalen Transformation erleben Besuchende entsprechende Workflows im Betrieb. Insgesamt soll die Messe Akteure entlang der Wertschöpfungskette vernetzen und so Maßnahmen zusammenführen, die das Green Lab in der Praxis unterstützen.
Davide Borghi (2.v.l.) und Gianmarco Di Eusebio (3.v.l.) aus dem Development-&-Technology-Team von Tetra Pak bei der Verleihung der Auszeichnung Premio Innovazione. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG.
Digitale Lösungen für anspruchsvolle Anlagen
Partnerschaft für autonome Inspektionsplattform
Bilfinger SE
Für KI-gestützte autonome Betriebsabläufe
Auszeichnung im Bereich Industrielles IoT
Emerson für Innovationskraft und Technologieführerschaft als „Unternehmen des Jahres 2026 im Bereich industrielles IoT“ gewürdigt.
Führungswechsel in der Füllstands- und Druckmesstechnik
Erweiterte Geschäftsführung für Kompetenzzentrum
Endress+Hauser Group Services AG
Logistikoptimierte Becher für Lebensmittel
Auszeichnung für Verpackungslösungen
Die Gewinner des WorldStar 2026 Awards von Greiner Packaging: der Click In Siegeldeckel und der CUBO, ausgezeichnet für innovative, nachhaltige und praxisgerechte Verpackungslösungen. Greiner Packaging International GmbH
Nachhaltigkeit messbar umgesetzt
ESG-Ratings für Energietechnologie
Schneider Electric GmbH
Schneider Electric ist 2025 erneut von mehreren Organisationen aus dem Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) für die Beständigkeit und Glaubwürdigkeit seiner Nachhaltigkeitsleistungen bewertet und ausgezeichnet worden. Die aktuellen Ergebnisse betreffen unter anderem Benchmarks und Ratings zur sozialen Leistung, zur Gleichstellung sowie zur Umsetzung eines Dekarbonisierungspfads und wurden Anfang 2026 kommuniziert.
In den jüngsten Bewertungen der World Benchmarking Alliance in einem einladungsbasierten Benchmark mit rund 2.000 ausgewählten Unternehmen weltweit wurde der 1. Platz im Social Benchmark sowie der 3. Platz im Gender Benchmark erreicht. Genannt werden dabei Themen wie faire Arbeitsbedingungen, Ethik, Diversität, Vergütung und Zusatzleistungen sowie Schutz vor Gewalt und Belästigung. Zusätzlich gehört das Unternehmen laut Mitteilung zu weltweit neun Organisationen, die im Rahmen der World-Benchmarking-Alliance-ACT-Core-Methodik mit der Note „A“ bewertet wurden; die Bewertung bezieht sich auf die wirksame Umsetzung des eigenen Dekarbonisierungspfads.
Ergänzend wird ein EcoVadis-Score von 87 von 100 Punkten genannt. Damit wurde erneut die Platin-Medaille vergeben; das Unternehmen zählt laut Mitteilung zum sechsten Jahr in Folge zu den besten 1 Prozent aller weltweit bewerteten Unternehmen. Die Chief Sustainability Officer Esther Finidori ordnet die Auszeichnungen als Bestätigung der bisherigen Fortschritte im laufenden Programmzeitraum ein und verweist darauf, dass Nachhaltigkeit als Bestandteil von Strategie und operativem Handeln messbare Ergebnisse liefere.
Weitere Einordnungen erfolgen über zusätzliche Assessments und Auszeichnungen: erneut aufgenommen wurde das Unternehmen in den Index „Global 100 Most Sustainable Corporations“ von Corporate Knights. Bei den IR Society Awards wurde die Auszeichnung „Best Communication of Sustainability“ für eine transparente, konsistente und zukunftsorientierte ESG-Kommunikation vergeben; genannt wird ein Beitrag zur Stärkung des Investorenvertrauens und der langfristigen Widerstandsfähigkeit. Zudem erfolgte die Aufnahme in die Liste „World’s Most Admired Companies 2026“ von Fortune. Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde in den vergangenen fünf Jahren durch das Programm Schneider Sustainability Impact für den Zeitraum 2021 bis 2025 gesteuert; es definierte messbare Ziele in den Bereichen Klima, Ressourceneffizienz, Vertrauen und Chancengleichheit. In diesem Zusammenhang wird genannt, dass das Unternehmen zweimal von Corporate Knights sowie von Time Magazine und Statista als „Most Sustainable Company“ ausgezeichnet wurde.
Kooperation will Arbeitsabläufe beschleunigen
KI für industrielle Wertschöpfung
Siemens AG + NVIDIA Corporation
Stärkung des Linienangebots
Montagehalle für Lebensmittel-
verpackung erweitert
CEO Torsten Türling, Executive Vice President Bruno Oberle, Standortleiter Sebastian Kühne und der dienstälteste Mitarbeiter am Standort, Bernd Schmidt, bei der feierlichen Banddurchtrennung. Die neue Montagehalle bietet 1.200 Quadratmeter moderne Arbeitsfläche und Raum für effiziente Montageprozesse. Syntegon Technology GmbH.
Neubau stärkt Prozessbranchen
Messtechnikstandort für Prozessindustrie
VEGA Grieshaber KG











