MESSE SPECIAL Pumps & Valves
Für die Montage der Ex-Magnet-Serie D ist eine Modulbauweise vorgesehen, die Ventilabstände von nur 30 Millimetern erlaubt. Dadurch lassen sich Montage- und Installationskosten reduzieren, insbesondere in dicht belegten Schaltschränken und kompakten Anlagenlayouts. Der Anspruch der Serie liegt in einer Kombination aus vereinheitlichten Spannungsvarianten, optimiertem Wärmemanagement und geeigneter Bauform, um die Anforderungen an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in explosionsgefährdeten Bereichen zu unterstützen. Die Auslegung auf verschiedene Branchen soll eine breite Integration in bestehende Steuerungs- und Antriebskonzepte ermöglichen.
Das FMX 2.0 wird als Upgrade der bisherigen FMX-Serie vorgestellt und ist als Ventil mit sehr kompaktem Design bei gleichzeitig hoher Durchflussrate beschrieben. Es ist in neuer Materialausführung als Edelstahl- oder Aluminiumversion erhältlich und für einen Druckbereich bis 40 bar ausgelegt. Neben dem Medium Öl eignet es sich laut Mitteilung für Medien wie Sauerstoff, Wasserstoff, Ammoniak und Methanol, wodurch sich neue Anwendungen unter anderem in Dampfsterilisation, Vakuumverpackungstechnik und Wasserstoffanwendungen wie Elektrolyse ergeben. Die Ventilbauweise ist koaxial ausgeführt: Die Hauptdurchflussrichtung verläuft entlang der Ventilachse, das Öffnen und Schließen erfolgt über eine axiale Bewegung des Ventilrohres. Dadurch ist das Ventil druckausgeglichen, beim Schaltvorgang sind im Wesentlichen Reibung der Dichtung und Federkraft zu überwinden. Unabhängig davon, ob Vakuum oder Überdruck anliegt, sollen die druckausgeglichenen FMX-Ventile je Hub Druckluft und Kosten einsparen. Die Ventilgröße bleibt unabhängig von der Druckstufe gleich, und der pneumatische Antrieb ist koaxial und platzsparend im Gehäuse integriert, was den Einsatz in beengten Einbausituationen unterstützt.

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