PUMPEN & KOMPRESSOREN
Als Reaktion auf diskutierte strengere Regulierungen für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen wurde ein Entwicklungsprogramm für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen-arme Statormischungen gestartet. Fluorhaltige Mischungen auf Basis von Fluorkautschuk werden dabei nach Möglichkeit vermieden, eine vollständige Abkehr wird jedoch als derzeit noch nicht umsetzbar beschrieben, da viele Einsatzfälle bislang keine Alternative zulassen. Ergänzend werden sogenannte Non-Fluoro-Surfactant-Typen genannt, die den Einsatz von Fluorkautschuk weiter minimieren sollen. Erste Statoren aus den neuen Mischungen werden in Dauerlauf- und Temperaturtests geprüft; eine endgültige Freigabe der neuen Mischungen ist für 2026 vorgesehen.
Parallel adressiert der Hersteller das Thema Mikroplastik über die Abriebfestigkeit von Rotor-Stator-Kombinationen. Ziel ist es, abriebbedingte Mikroplastikpartikel zu verringern; dazu werden Werkstoffkombinationen auf Prüfständen bewertet. Zusätzlich kommen, wo möglich, Maschinentypen ohne Elastomere zum Einsatz, unter anderem im Lebensmittelbereich, um Mikroplastik aus elastomerbasierten Komponenten in den dortigen Abwässern zu vermeiden. Die Materialstrategie wird durch Feststoffstatoren aus Hochleistungskunststoffen ergänzt, die für Anwendungen mit Anforderungen an chemische Beständigkeit vorgesehen sind und zugleich mit Recyclingfähigkeit begründet werden.
Die Herausforderungen für Pumpensysteme in der heutigen Zeit sind groß – doch das Unternehmen zeigt, dass nachhaltige Innovation möglich und sinnvoll ist. PFAS-arme Statoren, digitale Intelligenz und der Einsatz von Hightech-Materialien beweisen, wie aus Verantwortung und technischem Know-how zukunftsweisende Lösungen entstehen. Vom 25. bis 26.02.2026 ist das Unternehmen auf der Pumps & Valves in Dortmund vertreten (Halle 7, Stand 128).



