AUS DEN UNTERNEHMEN

 Zur Erkennung von Druckluftlecks 

Auszeichnung für akustische Bildgebungskamera

In der Kategorie Messtechnik hat die Akustikkamera Flir Si1-LD den Titel „Produkt des Jahres 2026“ erhalten. Die Auszeichnung wurde von den Lesern der deutschen Fachzeitschrift „Computer & Automation“ vergeben, wie Flir, ein Unternehmen von Teledyne Technologies, mitteilt.

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FLIR Systems GmbH

Die im März 2025 auf den Markt gebrachte Flir Si1-LD hat sich schnell zu einem bewährten Werkzeug für Wartungsteams weltweit entwickelt. Dank ihrer fortschrittlichen akustischen Bildgebungstechnologie ermöglicht die Akustikkamera eine schnelle und zuverlässige Erkennung versteckter Druckluftlecks. Auf diese Weise hilft die Flir Si1-LD Unternehmen dabei, Energieverschwendung zu reduzieren, Betriebskosten zu senken und mehr Transparenz in ihre Wartungsabläufe zu bringen.

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    Hochempfindliche akustische Bildgebung

    Ein leistungsstarkes MEMS-Mikrofonarray erfasst Ultraschallsignale mit außergewöhnlicher Klarheit und ermöglicht so eine präzise Lecksuche selbst in lauten Industrieumgebungen.

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    Bandpassfilterung für höchste Präzision

    Intelligente Filter isolieren ausgewählte Ultraschallfrequenzen, um Hintergrundgeräusche zu unterdrücken und zuverlässige Ergebnisse zu gewährleisten.

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    Entwickelt für eine schnelle und sichere Anwendung

    Die Si1-LD ist leicht und ergonomisch ausbalanciert für die sichere Einhandbedienung, erfordert nur minimale Einweisung und ist für Wartungsteams einfach zu bedienen.

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    Integrierte Analyse- und Berichtsfunktionen

    Benutzer können Leckagen in Echtzeit quantifizieren und über die Software Flir Thermal Studio oder über verbundene Cloud-Dienste detaillierte Berichte erstellen, was die Dokumentation vereinfacht und eine schnelle, datengestützte Entscheidungsfindung ermöglicht.

Seit ihrer Markteinführung hat die Si1-LD Unternehmen dabei geholfen, Leckagen zu identifizieren und deren Behebung zu priorisieren, tatsächliche Kosteneinsparungen zu messen und die Gesamteffizienz von Druckluftsystemen zu steigern. Diese Auszeichnung unterstreicht den bedeutenden Einfluss, den diese Technologie bereits in der Produktion, in Verarbeitungsbetrieben sowie in Industrieanlagen hat.

Produktübersicht

Die Flir Si1-LD ist eine benutzerfreundliche akustische Bildgebungskamera zur Lokalisierung und Quantifizierung von Druckleckagen in Druckluftsystemen. Diese leichte, einhändig bedienbare Kamera wurde entwickelt, um Fachleuten aus den Bereichen Wartung, Fertigung und Technik dabei zu helfen, Lecks in der Luft schneller als mit herkömmlichen Methoden zu identifizieren.


Sie ist mit einer sorgfältig konstruierten Anordnung von MEMS-Mikrofonen für hohe Empfindlichkeit ausgestattet und erzeugt ein präzises akustisches Bild, das Ultraschallinformationen visuell anzeigt, selbst in lauten Industrieumgebungen. Das akustische Bild wird in Echtzeit auf ein digitales Bild gelegt, sodass Sie die Schallquelle genau lokalisieren können. Mit integrierten Analysefunktionen können Sie die entstandenen Verluste quantifizieren.


Die Bildgebungskamera verfügt über ein Plugin, mit dem Sie akustische Bilder zur Offline-Bearbeitung, Analyse und erweiterten Berichtserstellung in die Flir Thermal Studio Suite importieren können. Die Feldanalyse und -berichterstattung kann auch mit dem Flir Acoustic Camera Viewer Cloud-Dienst durchgeführt werden. Die Übertragung von Bildern kann über einen Memorystick oder ein USB-Datenkabel erfolgen. Durch eine regelmäßige Wartungsroutine kann der Flir Si1-LD Einrichtungen helfen, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren und Geld bei Stromrechnungen zu sparen.


 Für die Flüssigchromatographie 

Portfolio-Erweiterung biobasierter Lösungsmittel

Merck KGaA

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen, Mercke, hat die Markteinführung des ersten biobasierten Lösungsmittelportfolios speziell für die Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) bekannt gegeben. Diese zum Patent angemeldeten Lösungsmittel werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und weisen im Durchschnitt 25,9 Prozent niedrigere CO₂-Äquivalente (CO2e)2 auf als herkömmliche, auf fossilen Brennstoffen basierende HPLC-Lösungsmittel. Die chromatographische Leistung, selbst für anspruchsvollste Analysen, bleibt dabei vollständig erhalten.

„Unsere neuen biobasierten HPLC-Lösungsmittel läuten ein neues Kapitel in der Hochleistungsflüssigchromatographie ein“, sagte Karen Madden, Chief Technology Officer im Unternehmensbereich Life Science. „Unsere Kunden suchen nach Lösungen, mit denen sie ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren können, ohne dabei auf Leistung oder Qualität zu verzichten. Dieses innovative Portfolio ist auf die Anforderungen der HPLC zugeschnitten und zeichnet sich durch höchste Präzision und Zuverlässigkeit für die HPLC-Analytik aus. Außerdem kann es uneingeschränkt in bestehenden Verfahren eingesetzt werden.“

Diese Lösungsmittelformulierungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe sind mit etablierten Methoden und Instrumenten der HPLC und der Flüssigchromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung (LC-MS) kompatibel, wodurch sie sich unkompliziert in den Routinebetrieb und regulierte Umgebungen integrieren lassen. Hochleistungsflüssigchromatographie ist entscheidend für die Generierung zuverlässiger Daten in Anwendungsbereichen wie der Arzneimittelentwicklung, der Qualitätskontrolle in der Produktion, der Umweltanalytik sowie der Diagnostik.

Das Unternehmen hat das Portfolio mithilfe proprietärer Fertigungsprozesse und fundierter wissenschaftlicher Expertise entwickelt und unterstreicht damit das Engagement des Unternehmens für nachhaltigere, leistungsstarke Chromatographielösungen. Es umfasst Drop-in-Ersatzstoffe für Acetonitril, Methanol und Ethanol. Da die neu eingeführten biobasierten Lösungsmittel so konzipiert sind, dass sie der konventionellen Leistung entsprechen, können Labore auf diese Alternativen umstellen, ohne analytische Methoden neu entwickeln zu müssen.

Diese Markteinführung erweitert das Angebot an umweltfreundlicheren Alternativen, die Kunden dabei helfen sollen, Umweltauswirkungen zu reduzieren und gleichzeitig die von Laboren erwartete Präzision und Zuverlässigkeit zu erhalten. Die biobasierten Lösungsmittel spiegeln den strategischen Fokus des Unternehmens wider, nachhaltige Wissenschaft zu unterstützen.


 Servicezentrum in Lybien geplant 

Lokale Wartung für Industrieanlagen

Sulzer Ltd.

Zur Bereitstellung von Dienstleistungen für rotierende Maschinen hat Sulzer ein Joint Venture mit Jawaby Services & Investments (JSIL), einer Tochtergesellschaft der libyschen National Oil Corporation (NOC), geschlossen. Das Unternehmen mit dem Namen Jawaby Sulzer Services wird Dienstleistungen mit den höchsten Standards für die Öl und Gasindustrie, die Energiebranche sowie für weitere industrielle Anwendungen erbringen. 

Jawaby Sulzer Services wird eine Niederlassung in der Freihandelszone von Misrata in der Nähe von Tripolis aufbauen, um Unternehmen aus den Bereichen Öl und Gas, Energieerzeugung und Industrie in Libyen zu unterstützen. Über das Joint Venture werden Sulzer und JSIL erstmals umfassende, OEM konforme Dienstleistungen für rotierende Maschinen in Libyen anbieten. Das Joint Venture kombiniert die globale technische Expertise von Sulzer mit der starken lokalen Präsenz und Marktvernetzung von JSIL.

Bis heute waren Betreiber gezwungen, kritische Anlagen – darunter Pumpen, Gas und Dampfturbinen, Kompressoren, Motoren und Generatoren – für Generalüberholungen und größere Reparaturen ins Ausland zu senden. Dies führte zu verlängerten Durchlaufzeiten und erhöhten betrieblichen Risiken. Jawaby Sulzer Services schließt diese Marktlücke, indem Wartungs , Re Engineering und Instandsetzungsleistungen lokal erbracht werden – nach den globalen Exzellenzstandards von Sulzer.

Alex Myers, Regional President India, Middle East & CIS (INMEC) bei Sulzer, sagte: «Die Gründung ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Präsenz in der Region und zur Unterstützung unserer Kunden. Angesichts der zunehmenden Investitionen im Upstream-Bereich benötigen Betreiber verlässliche, lokal verfügbare Expertise, um komplexe rotierende Anlagen sicher und effizient zu betreiben. Dieses Joint Venture stellt sicher, dass internationale Standards und technisches Know How fest in Libyens Energiesektor verankert werden – und trägt so zu stabilen Betriebsabläufen und langfristigem industriellem Wachstum bei.» 

Dr. Ahmed Ibrahim ElBadri, Executive Manager von JSIL, ergänzte: «Unsere Partnerschaft vereint die starke lokale Präsenz von JSIL mit der globalen Expertise von Sulzer, um hochwertige und verlässliche Turbomaschinen-Services innerhalb Libyens anzubieten. Lokalisierung bedeutet für uns, nachhaltig technische Kompetenzen im eigenen Land aufzubauen – attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, libysche Lieferanten zu stärken und sicherzustellen, dass das für den Energiesektor erforderliche Wissen im Land entwickelt und langfristig erhalten bleibt.»


 Dank für langjähriges Engagement 

Jubiläumsfeier bei Vega

VEGA würdigt das langjährige Engagement von 42 Mitarbeitern, die seit 10, 25 oder 40 Jahren zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Zum Jubiläum gratulieren Geschäftsführer Markus Kniesel (mittlere Reihe rechts) und Bürgermeister-Stellvertreter Axel Rombach (obere Reihe, rechts). Quelle: VEGA/Siebold

Mit großem Erfahrungsschatz und langjähriger Verbundenheit haben zahlreiche Mitarbeitende VEGA über viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet und geprägt. Das Unternehmen ehrte nun im Betriebsrestaurant 42 Jubilare, darunter sechs Mitarbeitende mit 40-jähriger Betriebszugehörigkeit, die weiterhin zur erfolgreichen Entwicklung nach mehr als 65 Jahren beitragen. Bei der Jubilarfeier waren Wertschätzung, Dankbarkeit und die Freude darüber, den gemeinsamen Weg weiterzugehen, den ganzen Abend über deutlich spürbar.

„Heute steht ihr im Mittelpunkt“, eröffnete Geschäftsführer Markus Kniesel den Abend. In einer kurzweiligen Zeitreise blickte er zurück auf die vergangenen Jahrzehnte und zeigte, welche Themen die Welt, den Schwarzwald und das Unternehmen vor zehn, 25 oder 40 Jahren bewegt haben.

Dabei wurde deutlich: das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen und hat sich zu einem global erfolgreichen Unternehmen entwickelt. Technologischen Fortschritt wurde nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet.

„Neues bringt Chancen und Möglichkeiten. Gleichzeitig ist es wichtig, unsere Unternehmens-DNA zu bewahren – und ihr seid mit eurer Erfahrung und eurem Wissensschatz der Schlüssel dazu“, betonte Markus Kniesel. Er ermutigte die Jubilare, ihr Wissen weiterzugeben, Werte wie Fleiß, Disziplin und Respekt vorzuleben und zugleich offen für neue Ideen zu bleiben. Denn genau im Zusammenspiel von Bewährtem und Innovation entsteht das, was das Unternehmen einzigartig und zukunftssicher macht.

Auch 2025 setzt das Unternehmen den Wachstumskurs fort: Am Unternehmenssitz in Schiltach arbeiten inzwischen rund 1.300 Mitarbeiter, weltweit sind es mehr als 2.700. Im Oktober 2025 hat das Technologieunternehmen den Standort Mason bei Cincinnati (USA) um eine Elektronikfertigung erweitert, in Jiaxing (China) steht ein neues Werk kurz vor der Fertigstellung. Seit Dezember 2025 entsteht ein weiteres Werk in Kuppenheim bei Rastatt. Der Innovation-Hub in Karlsruhe, in dem an Zukunftstechnologien geforscht wird, wächst ebenfalls weiter.

Auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld überzeugt der Messtechnikhersteller aus Schiltach zahlreiche Kunden weltweit mit seinen Lösungen und steht für zuverlässige Partnerschaft und unternehmerische Verantwortung.

Auch Bürgermeister-Stellvertreter Axel Rombach würdigte die Jubilare: „Sie haben mitgedacht, mitgestaltet, Verantwortung übernommen und VEGA zu dem gemacht, was sie heute ist.“ Bei seinem ersten Besuch im Unternehmen zeigte er sich beeindruckt – vom „herrlichen Blick nach Schiltach“ und von der Unternehmensphilosophie, bei der der Mensch klar im Mittelpunkt steht.

Er dankte allen Mitarbeitern, die sich mit voller Überzeugung ins Unternehmen einbringen, mit ihrer Erfahrung, Kreativität und einem großen Teamgeist. Er hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Stadt hervor: „VEGA ist ein Glücksfall für Schiltach.“

Die Jubilare waren gemeinsam mit ihren Partnern eingeladen und genossen einen festlichen Abend mit Ehrungen, Live-Musik, Zauberkunst und vielen persönlichen Gesprächen. Kulinarisch verwöhnt wurden sie vom unternehmenseigenen Küchenteam mit einem exquisiten Drei-Gänge-Menü.


Die Jubilare

10 Jahre: Florian Cupaiolo, Yvonne Dahlbüdding, Ulrich Echle, Anne-Kathrin Faißt, Jakob Harter, Heidi Herzog, Ralf Höll, Janik Neumaier, Alina Obert, Lea Schätzle, Manuel Schmid, Daniel Schmider, Matthias Schnelle, Salina Sencan, Tim Springmann, Vera Schwendemann, Monika Tomaschewski, Olga Unger, Johanna Welle.

25 Jahre: Juri Au, Larissa Au, Arnold Dieterle, Johannes Falk, Anja Fehrenbacher, Juan Jose Garcia, Dietmar Göppert, Claudia Anita Günter, Viktor Ohm, Gerd Ohmayer, Angelika Riedinger, Dieter Schock, Holger Staiger, Melanie Verwimp, Martin Wigant, Hans-Peter Wöhrle, Regina Wurster.

40 Jahre: Renate Fleig, Patric Janson, Martin Künstle, Thomas Lehr, Waldemar Roming, Nicolina Sum.