MESSE SPECIAL interpack



 Vorkonfigurierte Anlagen und vollintegrierte Linien 

Kreative, modulare Verpackungslösungen

Am ersten Messetag enthüllt Schubert feierlich die neue TLM-Generation. Quelle: Gerhard Schubert GmbH 

Die interpack gilt als eine der prägendsten Veranstaltungen der Verpackungsbranche. Als weltweit größte Fachmesse ihrer Art bietet sie maximale Sichtbarkeit, Austausch und Zugang zu neuesten Technologien. Für Schubert steht die diesjährige Ausgabe im Zeichen wegweisender Entwicklungen. Mit überarbeiteter Produktstrategie, einem facettenreichen Standkonzept und Exponaten in drei Kategorien bietet das Crailsheimer Maschinenbauunternehmen einen Auftritt der Extraklasse, inklusive Premiere der jüngsten TLM-Generation.

Strategien wirken meist abstrakt. Umso wichtiger ist es, sie mit Leben zu füllen. Genau diesem Ziel hat sich das Unternehmen auf der interpack verschrieben: Das überarbeitete Portfolio, das die Kerntechnologien TLM (Kennzeichnung / Etikettierung / Markierung) , lightline und tog abdeckt, setzt den Rahmen für den diesjährigen Messeauftritt. In drei Bereiche untergliedert, vermittelt der Stand im frischen Look eindrücklich, worum es bei dieser Neuausrichtung geht: Kreative, modulare Verpackungslösungen, die unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Dazu gehören vorkonfigurierte Anlagen und vollintegrierte Linien aus den bewährten TLM-Baugruppen, sowie eigenständige standardisierte Produktionszellen.

In Halle 14 erfahren Besucher an Stand D01 alles zu den jeweiligen Kerntechnologien. Die Botschaft ist klar: „Schubert löst komplexe genauso wie einfache Verpackungsaufgaben – mit Lösungen, deren Vorteile die Messebesucher in Düsseldorf praxisnah erleben werden“, erläutert Marcel Kiessling, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Gerhard Schubert. An Themeninseln stehen zudem Kollegen aus dem Service, vom Packaging Competence Center (PCC), von Schubert Turnkey, Consulting und Schubert-Pharma Rede und Antwort.

Mit dem tog.519 präsentiert Schubert seinen KI-gestützten, schnellen Pick-and-Place-Roboter. Quelle: Schubert

Einen großen Schritt vollzieht die TLM-Technologie, die das Unternehmen weltweit bekannt machte. Auf der interpack wird am 7. Mai um 11.15 Uhr anhand eines Flowpackers eine aktuelle TLM-Generation gezeigt. Ein wesentlich steiferes Gestell und neue Pick-and-Place-Werkzeuge ermöglichen noch höhere Leistung auf geringerer Fläche. Im gleichen Bauraum lassen sich mehr Aggregate und Fördertechnik unterbringen, und das bei verbesserter Zugänglichkeit. Die Gerätekommunikation wurde von Sercos-III auf den Robotik-Standard EtherCAT umgestellt. Ein innovatives, modulares Scanner-System zeichnet die neue TLM-Linie ebenfalls aus.

Bei der Pharma-Sparte steht die TLM-Technologie ebenfalls im Fokus: Ein Kartonierer in konsequentem Hygienic Design erfüllt die besonders strengen Anforderungen der Pharmaindustrie. Die Anlage verpackt Vials sicher in Schachteln inklusive Gefache und Beipackzettel. Ihr entscheidender Vorteil liegt in der Tischbauweise – sie verhindert Produktverluste innerhalb der Maschine und sorgt so für einen reibungslosen, störungsfreien Prozess.

Gleich zweifach ist die lightline-Reihe auf dem Stand vertreten: Neben dem Kartonierer für Riegel präsentiert sich in Düsseldorf eine weitere Neuheit aus Crailsheim. Der lightline Casepacker für Schachteln in Wrap-around-Kartons ergänzt das Portfolio ideal und ist prädestiniert für weniger komplexe, leicht standardisierbare Verpackungsaufgaben. Das gilt für die gesamte lightline-Reihe, die zusätzlich Pick-and-Place-Maschinen und Flowpacker umfasst.

Die tog-Produktlinie steht für vollständig standardisierte Produktionszellen, die einzelne Funktionen im Verpackungsprozess übernehmen und sich flexibel in Anlagen unterschiedlicher Hersteller integrieren lassen – ein Ansatz, der Verpackungsszenarien nachhaltig verändern wird. In Düsseldorf wird der KI-gestützte Roboter tog.519 gemeinsam mit dem Aufrichter tog.101 in einem eigenen Bereich für besonders kompakte Standalone-Lösungen gezeigt.

Der tog.101 – ein einfacher Stand-alone-Schachtelaufrichter – lässt sich in jede Verpackungslinie integrieren. Quelle: Schubert

Wie leistungsfähig das Konzept ist, demonstrieren gleich zwei tog.519 im Live-Betrieb: Die Cobots nehmen Produkte wie Beutel oder Flaschen aus der Unordnung auf und platzieren sie mit hoher Geschwindigkeit und Präzision geordnet in Ketten oder Behälter. Ergänzt wird das Setup durch den tog.101, der sich ausschließlich dem Aufrichten von Kartons und Schachteln widmet und auf Knopfdruck bis zu 60 Kartontrays pro Minute bereitstellt. Die variabel einsetzbaren, zu 100 Prozent standardisierten Module sorgen für maximale Effizienz bei minimaler Standfläche.

Sind Maschinen einmal in Betrieb, sollen sie möglichst lange laufen. Die Grundlage dafür liefert ein umfassender Serviceansatz: Mit einem mehrstufigen Konzept wird sichergestellt, dass Anlagen durchgehend Höchstleistungen erzielen. Ersatzteile, Remote Support, Bedienertraining und Anlagenmonitoring gehören zu den zentralen Bausteinen dieses Systems.

Diese Leistungen werden über unterschiedliche Phasen des Maschinenlebenszyklus hinweg bereitgestellt: Vom erfolgreichen Produktionsstart bis zum zuverlässigen Betrieb inklusive laufender Optimierung werden essenzielle Aufgaben übernommen, die eine langfristige Maschinenverfügbarkeit unterstützen. Vor Ort wird an einer lightline-Messemaschine unter anderem das Potenzial des CARE-Portals, eine Fehlersimulation in Verbindung mit dem 4YOUconnect-Kundenportal sowie Formatumstellungen demonstriert.

Standort




Halle 14 / D01