MESSTECHNIK & ANALYTIK
Optimierung von Abläufen bei der Getränkeabfüllung
Photoelektrische Sensoren

Eine spezielle Optik mit Autokollimation sorgt zudem für eine zuverlässige Erkennung ohne Blindzone – selbst in unmittelbarer Nähe des Sensors oder durch eine kleine Kerbe hindurch. Speziell für Anwendungen, bei denen dickere oder größere transparente Objekte erkannt werden müssen, wurde der C23 Transparent Standard entwickelt: Dieser Sensor arbeitet mit polarisiertem rotem Licht und hat eine maximale Reichweite von bis zu 5.000 Millimeter. Die photoelektrischen Sensoren sind Ecolab-geprüft, entsprechen der Schutzart IP67 und halten allen industriellen Reinigungsverfahren stand. Sie besitzen eine I/O-Link-Schnittstelle, über die sie sich auch aus der Ferne sicher in Betrieb nehmen lassen.
Optische Sensoren des Unternehmens sind aber nicht nur in der Getränke-Industrie zu finden. Die Geräte erkennen auch die Position von Platinen in Lötanlagen oder erfassen an Pick-and-Place-Verpackungsautomaten die Höhe der obersten Beutelschicht in den Kartons und weisen unzureichend gefüllte Boxen vor dem Verschließen zurück. Da sich die zu erfassenden Objekte oft stark voneinander unterscheiden und zudem sehr schnell bewegen, sind die Anforderungen an die eingesetzten Sensoren hoch. Sie müssen nicht nur helle und dunkle Oberflächen sicher voneinander unterscheiden können, sondern auch große Erfassungsbereiche abdecken.
Contrinex fertigt eine große Bandbreite photoelektrischer Sensoren. Sie bieten eine hohe Schaltfrequenz und erfassen selbst kleinste Objekte. Quelle: Contrinex
Photoelektrische Miniatursensoren vom Typ LTI-D04MA-NSK-403 haben einen Durchmesser von gerade einmal 4 mm. Quelle: Contrinex
Da die zu erfassenden Trays aus dunklem Kunststoff bestehen, wählte der Anwender die Infra-rot-Ausführung der Sensoren. Mit einem Infrarot-Messstrahl können – anders als mit Laser oder einer Standard-LED – dunkle Objekte detektiert werden, da diese deutlich mehr Wärme abgeben als helle Objekte. Diese Wärme wird dann vom Sensor erfasst und in ein Schaltsignal umgesetzt. Das Funktionsprinzip von Lichttastern oder Laser-LED ist dagegen anders: Sie erkennen Objekte anhand der Reflexion eines emittierten LED-Strahls. Da dunkle Gegenstände aber kaum Licht reflektieren, kamen diese Technologien für die Detektion der Kunststoff-Trays nicht in Frage.
Der LTI-D04MA-NSK-403 kann Objekte in einem Abstand zwischen 0...12 Millimeter erfassen (Infra-rot-LED 880nm) und ist bei Umgebungstemperaturen im Bereich von –25 ...+65 Grad Celsius funktions-fähig. Mit einer Ansprechzeit von ≤ 500ms und einer Schaltfrequenz von <1kHz (Normal-Modus) detektiert der Sensor selbst sehr schnell vorbeifahrende Objekte zuverlässig. Für Applikationen, in denen der Hintergrund vom Sensor nicht erkannt werden soll, liefert das Unternehmen auch eine Teach-Variante (IO-Link oder Wire-teach). Hier lässt sich die gewünschte Entfernung exakt einstellen.
Das Unternehmen optimiert seine photoelektrischen Sensoren ständig. Seit dem letzten Re-Design wird zum Beispiel statt Saphir eine Kombination aus PBT/PMMA verwendet. Der Strahl der Infrarot-, Laser- und Pinpoint-LED ist dadurch noch fokussierter und kann jetzt sogar kleinste Objekte erkennen. Für eine einfache Handhabung gibt es die optischen Miniatursensoren auch als Rotlicht-Ausführung: Hier ist der Lichtpunkt sichtbar und kann deshalb mit sehr geringem Aufwand auf die zu erkennenden Objekte ausgerichtet werden.
Der TRU-C23-UV steht in Versionen für den Kabel- oder Steckeranschluss zur Verfügung. Quelle: Contrinex






