KI-gestützte Röntgendetektion und Inline-Dichtheitsprüfung
Qualitätssicherung in der Lebensmittelinspektion
Mikroskopisch kleine Perforationen in Joghurtbechern, Fremdkörper mit geringer Dichte in Schokoriegeln oder Haarrisse in Schutzgasverpackungen (MAP) für verzehrfertige Pasta bleiben für herkömmliche Inspektionssysteme oft unsichtbar. Dennoch können sie mikrobiellen Verderb, verkürzte Haltbarkeit und kostspielige Rückrufe verursachen.
Jedes Jahr werden tausende Produkte zurückgerufen oder aus dem Vertrieb genommen – nicht aufgrund mangelhafter Zutaten, sondern weil Verunreinigungen oder Defekte während der Produktion unentdeckt bleiben. Die finanziellen Folgen sind erheblich: Laut internationalen Studien liegen die Kosten pro Rückruf häufig im Millionenbereich – ohne Berücksichtigung regulatorischer Strafen, Reputationsschäden und Umsatzeinbußen.
Zwei der hartnäckigsten blinden Flecken in der Inline-Lebensmittelinspektion stehen kurz vor der Beseitigung: die zuverlässige Detektion von Fremdkörpern mit geringer Dichte sowie die 100%ige Überprüfung der Verpackungsintegrität bei MAP-Verpackungen.

Detektion als Ausgangspunkt, nicht als Ende
Beide Systeme sind in die Softwareplattform BRAIN2 des Unternehmens integrierbar. Dadurch werden Echtzeit-Qualitätsdashboards, Trendanalysen und die frühzeitige Korrektur von Prozessabweichungen ermöglicht. Nicht konforme Produkte werden automatisch ausgeschleust und eindeutig klassifiziert. Alle Ergebnisse werden revisionssicher dokumentiert.
Auf der interpack 2026 (Halle 14, Stand C55, Düsseldorf, 7.–13. Mai) präsentiert das Unternehmen sowohl iXH als auch LeakSecure als Teil einer live vernetzten, vollständig integrierten Inspektionslinie. Im Fokus stehen nicht einzelne Maschinen, sondern integrierte Qualitätsstrategien für Lebensmittel- und Kosmetikhersteller.




