ANLAGEN & KOMPONENTEN
Qualitätsprüfung im Lebensmittelbereich
Industrieroboter als Laborassistent
Bei Anton Paar übernimmt ein KR AGILUS von Kuka die automatisierte Handhabung von Proben in der Qualitätsprüfung mittels Rheometer. Das System platziert Testproben und entsorgt sie anschließend selbstständig, wodurch manuelle Aufwände reduziert und ein kontinuierlicher Betrieb rund um die Uhr ermöglicht werden.
Er sortiert die Behälter mit festen, pastösen oder flüssig-dosierbaren Proben, er platziert Messgeräte und räumt hinterher wieder auf: Der KR AGILUS macht seine Aufgabe als Laborassistent richtig gut. Mit sechs Kilogramm Traglast und einer Reichweite von 726 Millimetern ist der kompakte 6-Achs-Kleinroboter optimal geeignet, um in der Qualitätsprüfung in Laborumgebungen zu unterstützen. Die international tätige Anton Paar Gesellschaft hat ihn für den automatisierten Rheometer HTR 7000 im Einsatz, wo der Roboter von Kuka dabei unterstützt, Proben – etwa im Lebensmittelbereich – zu testen.
Automatisierungsmöglichkeiten in Food und Beverage
Rund zehn solcher Testmaschinen mit dem KR AGILUS sind schon global verteilt bei Endkunden im Einsatz – beispielsweise in der Kosmetikbranche oder bei Brauereien. Und damit noch nicht genug. „Im Bereich Food and Beverage gibt es noch einige Automatisierungsmöglichkeiten“, weiß Ralf Schneider, Kuka Business Development Manager GI. Daher plant Anton Paar, weitere Maschinen mit Robotern von Kuka auszustatten, etwa für Tests in der Getränkeindustrie. Harald Köppel sagt: „Wir sehen im Bereich der Laborautomatisierung noch großes Potenzial und arbeiten bereits an weiteren Konzepten, insbesondere im Food- und Beverage-Bereich. Die Zusammenarbeit mit Kuka bietet uns hier eine starke Basis, um zukünftige Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln.“
Kuka steht dabei mit seinem Portfolio als starker Partner zu Seite. Denn der Automatisierungsexperte hat nicht nur die passenden Roboter dafür, sondern auch die Software. So kann der automatisierte Laborassistent bestmöglich in die Testumgebung integriert werden. „Bei der Wahl des Automatisierungspartners war für uns entscheidend, dass der Partner technologisch führend ist und unsere spezifischen Anforderungen im Laborumfeld versteht. Neben Präzision und Zuverlässigkeit spielte auch die einfache Integration in unsere bestehenden Systeme sowie die Benutzerfreundlichkeit eine zentrale Rolle“, begründet Köppel die Zusammenarbeit mit Kuka. Zudem setzte er auf einen global agierenden Anbieter mit einem verlässlichen 24/7-Service – schließlich erwarten auch die Kunden von Anton Paar weltweit eine durchgängige Betreuung ihrer automatisierten Systeme.




