ARMATUREN & LEITUNGEN



 Druck im Griff, Hygiene im Fokus 

Systemtrenner für zuverlässigen Trinkwasserschutz 

Goetze KG Armaturen

Sobald Trinkwasser in Gebäudetechnik, industriellen Prozessen oder bei temporären Wasseranschlüssen mit anderen Medien in Kontakt kommen kann, entstehen potenzielle Risiken. Phänomene wie Rückdrücken, Rückfließen oder Rücksaugen treten dabei nicht nur theoretisch auf, sondern sind in der Praxis regelmäßig zu beobachten.

Gleichzeitig zeigt der Markt klare Schwächen: Häufig kommen noch bleihaltige Materialien zum Einsatz, Kartuschen neigen zum Festsetzen oder Ablassventile beginnen zu tropfen. Genau hier entsteht Handlungsbedarf – technisch wie regulatorisch. Wer heute plant oder betreibt, sucht keine Kompromisse mehr, sondern Lösungen, die Sicherheit, Hygiene und Wirtschaftlichkeit zusammenbringen.

Mit der aktuellen Systemtrenner-Baureihe bringt Goetze erstmals eine eigene Produktgruppe für den Trinkwasserschutz auf den Markt. Entwickelt für Anwendungen von Dosieranlagen über Heizungsnachfüllung bis hin zu Lebensmittelproduktion oder Bauwasserversorgung, decken die Baureihen 9660, 9661, 9640 und 9641 ein breites Spektrum ab.

Drei Druckzonen sorgen dafür, dass im kritischen Moment kein verunreinigtes Wasser zurück ins Trinkwassersystem gelangen kann. Sinkt der Druck auf der Eingangsseite, öffnen sich gezielt Ablassmechanismen, während Rückflussverhinderer schließen – das System trennt sicher und automatisch.


Was im Detail zählt, zeigt sich im Einsatz


Praxisbeispiel: Heizungsnachfüllung in der Gebäudetechnik

Hier treffen Trinkwasser und Anlagenwasser direkt aufeinander. Mit einem kompakten Systemtrenner wie der Baureihe 9660 lässt sich diese Schnittstelle zuverlässig absichern – selbst bei begrenztem Einbauraum. Gleichzeitig sorgt der geringe Druckverlust dafür, dass die Anlage effizient arbeitet und keine unnötigen Energieverluste entstehen.


Praxisbeispiel: Bauwasserversorgung oder Standrohreinsatz

Mobile Anwendungen stellen besondere Anforderungen: wechselnde Bedingungen, hohe Beanspruchung und oft sensible Einsatzumgebungen. Die Standrohr-Systemtrenner 9661 und 9641 bieten hier eine robuste Lösung – wahlweise in bleifreiem Messing oder Edelstahl – und lassen sich direkt an typische Anschlusssituationen integrieren.


Was Anwender konkret gewinnen

Die neue Produktgruppe wurde nicht „für den Katalog“ entwickelt, sondern gezielt entlang realer Marktanforderungen:

  • Bleifreie Materialien für maximale Trinkwasserhygiene
  • Kompakte Bauform für flexible Integration auch bei wenig Platz
  • Niedriger Druckabfall für effizienten Anlagenbetrieb
  • Zuverlässige Funktion ohne tropfende oder festhängende Komponenten


Damit adressiert das Unternehmen genau die Punkte, die Anwender heute kritisch sehen – und schafft eine Lösung, die langfristig funktioniert.

Trinkwasserschutz ist kein Zusatzfeature, sondern ein zentrales Element moderner Anlagenplanung. Mit der Systemtrenner-Produktgruppe bietet das Unternehmen eine Antwort auf aktuelle Herausforderungen im Markt: technisch fundiert, praxisnah entwickelt und konsequent auf Hygiene und Betriebssicherheit ausgelegt.