ANLAGEN & KOMPONENTEN
Hygiene unter Druck
In stark regulierten Umgebungen wie der Lebensmittel-, Pharma- und Biotech-Industrie sorgen Clean-in-Place- (CIP) und Sterilize-in-Place- (SIP) Systeme dafür, dass Innenflächen ohne Demontage gereinigt und sterilisiert werden. Diese Prozesse sind zwar unverzichtbar, belasten die Schläuche – die Lebensadern der Produktion – jedoch extrem durch mechanische, thermische und chemische Einflüsse.
Häufige Probleme sind:
- Vorzeitiger Schlauchausfall durch chemische Zersetzung
- Unsicherheit hinsichtlich der Verträglichkeit von Reinigungsmitteln
- Zeit- und kostenintensive Austauschvorgänge
- Compliance-Probleme aufgrund unüberprüfter oder unvollständiger Reinigungszyklen
„Viele Kunden greifen standardmässig zu aggressiven Reinigungsmitteln, ohne sich der langfristigen Schäden für ihre Schläuche bewusst zu sein. Deshalb empfehlen wir, sowohl die chemischen und mechanischen Auswirkungen als auch das Schlauchmaterial zu überprüfen.“
Joël Dupraz, Produktmanager Angst+Pfister
Prozesskontrolle nach der Reinigung
Der Anbieter empfiehlt validierte Verfahren, um sicherzustellen, dass alle Rückstände entfernt werden – so werden Kontaminationen minimiert und sowohl das Produkt als auch der Ruf des Kundens geschützt.

Sicherheit trifft Nachhaltigkeit
Durch die Verlängerung der Lebensdauer von Schläuchen und die Reduzierung von chemischen Abfällen durch optimierte CIP/SIP-Zyklen trägt Angst+Pfister zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, zu Kosteneinsparungen und zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der gesamten Lieferkette der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bei. Weniger Austausch bedeutet weniger Ausfallzeiten, weniger Abfall – und eine gleichmäßigere Produktion.
Anwendungsfall
Ein mittelständischer Milchverarbeitungsbetrieb, der Peressigsäure bei einer Temperatur von +85 °C verwendet, hatte wöchentlich mit Schlauchausfällen während der CIP-Zyklen zu kämpfen. Nach Rücksprache mit Angst+Pfister wurde das Schlauchmaterial für eine höhere Chemikalienbeständigkeit aufgewertet die Reinigungskonzentration und -dauer optimiert, ausserdem wurden validierte Spülprotokolle eingeführt. Hierdurch verdoppelte sich die Lebensdauer der Schläuche, die Compliance verbesserte sich und die schlauchbedingten Ausfallzeiten sanken um 60%.




