NACHGEFRAGT BEI ...

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Nachgefragt bei ...
One Thousand
Interviewpartner:

Tim Schleicher
Gründer und CEO
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PROZESSTECHNIK: Was sind Ihre „Helden“ aus der Technik, Industrie oder Forschung?
Schleicher: Meine Helden sind Ilya Sutskever, der ehemalige CTO von OpenAI, und Nicola Leibinger-Kammüller von Trumpf. Sutskever ist ein Held, weil er den Fortschritt vorantreibt und gleichzeitig über dessen gesellschaftliche Auswirkungen nachdenkt, was ich als verantwortungsvollen Fortschritt bezeichne. Leibinger-Kammüller hält ihr Unternehmen Trumpf, ein Technologieunternehmen mit 20.000 Mitarbeitenden, mit einer freundlichen Bestimmtheit auf Wettbewerbskurs in Deutschland.
PROZESSTECHNIK: Was ist für Sie die wichtigste technische Entwicklung aller Zeiten?
Schleicher: Das Rad! Als erste Maschine der Welt hat es die Menschheit komplett verändert.
PROZESSTECHNIK: Für welche moderne technische Entwicklung sehen Sie die größte Zukunft?
Schleicher: Es ist völlig außer Frage, dass große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) die Zukunft massiv prägen werden. Und der technologische Fortschritt ist wirklich rasant. Fast wöchentlich kommen neue Modelle heraus. Egal ob man sich darauf freut oder davor Angst hat – LLMs werden die Treiber für Superintelligenz sein, die das menschliche Intelligenzniveau bei weitem übertreffen wird.
PROZESSTECHNIK: Welche gesellschaftliche Entwicklung wird den größten Einfluss auf die Zukunft haben?
Schleicher: Beginnend mit der KI-Revolution wissen wir zum ersten Mal nicht, was wir unseren Kindern beibringen sollen. Es ist völlig unklar, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen in Zukunft relevant sein werden. Ich finde das faszinierend und erschreckend zugleich. Dies wird auch dazu führen, dass bestehende Strukturen von Macht, Privilegien, Zugang zu Wissen und Bildung plötzlich hinterfragt werden.
PROZESSTECHNIK: Was halten Sie für die wichtigsten Errungenschaften Ihres Unternehmens?
Schleicher: Ich bin tatsächlich besonders stolz auf eine grammatikalische Unterscheidung: und zwar zwischen "Use Case" (Andwendungsfall) und "Breakthrough" (Durchbruch). Wir definieren KI-Erfolg nicht als bloßen Anwendungsfall in einem Pilotstatus. Also das man sagt, „ja, das haben wir mal ausprobiert und war interessant.“ KI ist erfolgreich, wenn man echte Durchbrüche erreicht. Ein Durchbruch ist, wenn eine KI-Lösung einen großen Schmerzpunkt tatsächlich vom Tisch wischt und einen signifikanten Unterschied macht, der die gesamte Organisation begeistert und das Business voranbringt. “Pain Removal at Scale”, nennen wir das im Englischen. Zum Beispiel, wenn KI bei der Fertigung von Leitungen dabei hilft, Schäden von innen aufzuspüren, die ein Mensch kaum oder nur mühsam erkannt hätte. Besonders wichtig ist das für den deutschen Mittelstand, den wir gezielt stärken, mit KI auch Herausforderungen wie den demographischen Wandel zu meistern.
PROZESSTECHNIK: Wie beschreiben Sie Ihre Unternehmenspolitik? Was ist das Motto Ihres Unternehmens?
Schleicher: Für uns sind drei Haltungen zentral: ansteckender Enthusiasmus für KI, ein unbändiger Kampf für Durchbrüche mit unseren Kunden, und eine Begeisterung für Exzellenz. Wir wollen ein Team aus allen Ecken der Welt aufstellen, das voller Elan immer weiter Tempo beim Thema KI macht. Weil es spürt, wirklich etwas bewegen zu können.
PROZESSTECHNIK: Welche Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft?
Schleicher: Die größte Herausforderung ist, dass wir als Wirtschaft und Gesellschaft zupacken und ins Tun kommen müssen, da wir aktuell zu zögerlich sind und den "Schuss noch nicht ganz gehört" haben. Wir dürfen uns jetzt die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Der Mittelstand kann viel, wir müssen aber auch loslegen. Eine weitere Herausforderung ist, dass es aktuell viel "Kraut und Rüben" im Bereich KI gibt – schon angefangen damit, wie darüber gesprochen wird – und es herausfordernd ist, hier Klarheit zu schaffen.
PROZESSTECHNIK: Welche Entwicklungen plant Ihr Unternehmen für die Zukunft?
Schleicher: Wir heißen One Thousand, weil wir dafür antreten, 1.000 Durchbrüche mit KI zu erreichen. Wir wollen den deutschen und Europäischen Standort mit KI stärken. Aktuell stehen wir bei 153 Durchbrüchen. Wir haben also noch viel vor!
Herr Schleicher, vielen Dank für das Interview!


