AUS DEN UNTERNEHMEN

 Umzug des deutschen Headquarters 

Schneider Electric am EUREF-Campus

Mit dem Umzug seines Deutschland-Headquarters auf den EUREF-Campus in Düsseldorf hat Schneider Electric, Anbieter für die digitale Transformation von Energiemanagement und Automatisierung, einen wichtigen Schritt vollzogen. Als Technologiepartner des Modellquartiers bringt das Unternehmen seine Expertise in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ein und gestaltet aktiv die Energiewende mit. Der Campus, der bereits heute die Klimaziele der Bundesregierung für das Jahr 2045 erfüllt, ist ein Reallabor für die Energie- und Mobilitätswende – und Schneider Electric liefert die technologische Basis dafür.

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Schneider Electric GmbH

Der EUREF-Campus Düsseldorf ist nach dem Berliner Standort das zweite Modellquartier dieser Art in Deutschland. Er steht für intelligente Architektur, CO₂-neutrale Energieversorgung und eine konsequente Digitalisierung aller Gebäudefunktionen. Schneider Electric trägt mit seinen IoT-fähigen EcoStruxure-Lösungen maßgeblich zur Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Nutzerfreundlichkeit bei. Die Plattform vernetzt Energie, Automatisierung und Software und ermöglicht ein ganzheitliches Energiemanagement – vom Stromverbrauch über die Gebäudetechnik bis hin zur Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität.

Ein Highlight des Campus ist die thermische Nutzung des Lichtenbroicher Baggersees, die in Kombination mit Photovoltaik, Fernwärme und Second-Life-Batteriespeichern eine vollständig CO₂- neutrale Energieversorgung sicherstellt. Die intelligente Steuerung erfolgt über den Microgrid Advisor von Schneider Electric, der alle Energiequellen dynamisch miteinander verknüpft und in Echtzeit optimiert.

Als zukunftsorientierter Standort bietet der EUREF-Campus Düsseldorf ein hochmodernes Arbeitsumfeld für Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Institutionen, die sich mit den zentralen Zukunftsthemen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit beschäftigen. Auf rund 80.000 Quadratmetern entstehen flexible Büroflächen, Labore und Innovationsräume für bis zu 4.000 Arbeitsplätze – in direkter Nähe zum Flughafen Düsseldorf und dem Fernbahnhof Düsseldorf-Flughafen. Schneider Electric übernimmt als Ankermieter eine Fläche von 11.500 Quadratmeter.

Schneider Electric bringt nicht nur technologische Exzellenz auf den EUREF-Campus Düsseldorf, sondern engagiert sich auch aktiv in den Bereichen Bildung und Forschung. Ab dem Wintersemester 2025 starten auf dem Campus mehrere interdisziplinäre Masterstudiengänge mit Fokus auf nachhaltige Energie, Mobilität und Digitalisierung. Damit entsteht ein Talent-Hub, der zukünftige Fach- und Führungskräfte gezielt auf die Herausforderungen der Energiewende vorbereitet.

Darüber hinaus bietet der Campus Raum für Begegnung und Austausch: Showrooms, Eventflächen und eine moderne, nachhaltige Gastronomie schaffen ein inspirierendes Umfeld für Innovation und Dialog. Der EUREF-Campus Düsseldorf wird so zu einem lebendigen Ort, an dem Ideen entstehen, getestet und weiterentwickelt werden – ganz im Sinne von Schneider Mission: „Life Is On“.


 Innovationen für die Prozessindustrie 

ACHEMA 2027

DECHEMA Ausstellungs-GmbH

Alle drei Jahre zeigt die ACHEMA, was Fortschritt bedeutet: Sie ist der Treffpunkt, an dem die Zukunft der Prozessindustrie Form annimmt. Fünf Tage lang wird das Frankfurter Messegelände vom 14. bis 18. Juni 2027 wieder zur Bühne für Ideen, Technologien und Menschen, die den Wandel von Industrie und Gesellschaft weltweit vorantreiben. Mehr als 140 Nationen sind vertreten – ein einzigartiges Forum, das Innovationen sichtbar und erlebbar macht. Auch im Jahr 2027 bietet die ACHEMA einige Neuerungen und Highlights.

Die Ausstellungsgruppe Pumpen, Armaturen und Werkstofftechnik vereint künftig zwei Segmente und bietet mit den Hallenebenen 8.0 und 9.0 – Standort der Process Innovation Stage – eine zentrale Bühne für industrielle Lösungen der Fluid- und Werkstofftechnik. Die Ausstellungsgruppe Forschung und Innovation zusammen mit der Start-up Area ziehen künftig in die Halle 11.0 und sind so noch näher dran an den digitalen Themen der ACHEMA – ein Wunsch, der vor allem von Seiten der jüngeren Aussteller kam. Dadurch erhalten die Mechanischen Verfahren mit den Hallenebenen 5.0 und 6.0 bei Bedarf zusätzlichen Platz.

Gerade die Prozessindustrie braucht Antworten auf die Energiefragen von morgen. Sie liefert jedoch auch innovative Lösungen für eine zuverlässige, effiziente und nachhaltige Energie­versorgung zahlreicher anderer Sektoren. Die Ausstellungsgruppe Anlagenbau und Energietechnik in den Hallenebenen 5.1 und 6.1 wird die Heimat der Energy Innovation Stage und nun auch der Hotspot für Lösungen rund um die Themen Wasserstoff und Power-to-X, CCUS, Energiemanagement und -effizienz, Energieversorgung und -speicherung, die Elektrifizierung von Prozessen und vielem mehr.

Bereits 2024 stammte ein Drittel der 106.001 Teilnehmer aus der Pharma- und Life-Science-Industrie und weit mehr als 1.000 Aussteller boten spezialisierte Lösungen für diese Branche an. Die ACHEMA 2027 greift diese Dynamik auf und positioniert sich noch klarer als Weltforum und Internationale Leitmesse der Life-Science- und Prozessindustrie. Mit den Innovationsthemen Pharma und Lab sowie der Aktionsfläche Digital Lab entsteht ein Schaufenster für die aktuellenTechnologien der Branche.

Nachhaltige Lösungen behaupten ihren festen Platz in der Prozessindustrie. Gleichzeitig wird deutlich: Ohne digitale Technologien und Künstliche Intelligenz sind Fortschritt, Effizienz und Ressourcenschonung künftig kaum mehr denkbar. Sie beschleunigen nicht nur die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen, sondern vor allem auch zur intelligent vernetzten Produktion. Mit der Green Innovation Stage in Halle 6.0 sowie der Digital Innovation Stage und dem Digital Hub in Halle 11.0 gibt die Fachmesse diesen Entwicklungen erneut eine Bühne.

„Mit der ACHMEMA 2027 sind wir seit 90 Jahren in Frankfurt zu Hause und machen seit 107 Jahren Zukunft erlebbar. Unsere Community aus mehr als 140 Ländern macht die ACHEMA zu einem einzigartigen Forum, das den Herzschlag unserer Branchen spürbar werden lässt und Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit liefert. Gemeinsam mit unseren Ausstellern gestalten wir die Zukunft der Prozessindustrie“, freut sich Dr. Björn Mathes, Geschäftsführer der DECHEMA Ausstellungs-Gesellschaft, auf die nächste Veranstaltung in Frankfurt.


 Industrie, Wissenschaft & Politik 

Hannover Messe 2026

Deutsche Messe AG

Für die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Industrie spielt der Technologietransfer eine zentrale Rolle, da er die Umsetzung von Forschungsergebnissen in digitale Entwicklungstools, neue Materialien und skalierbare Fertigungsprozesse ermöglicht. Die Hannover Messe bringt Theorie und Praxis zusammen und fördert die Kooperation zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik.

Die Hannover Messe findet vom 20. bis 24. April 2026 statt. Als Weltleitmesse für die produzierende Industrie präsentiert sie sämtliche Schlüsseltechnologien für die industrielle Transformation – von Automatisierung und Digitalisierung über Energiesysteme bis hin zu Forschung und Entwicklung. Eines der drei Hauptthemen ist „Forschung & Technologietransfer“ in Halle 11. Dort präsentieren Institutionen, Universitäten, junge Unternehmen sowie Unternehmer:innen ihre Innovationen, Projekte und Prototypen für die Produktion von heute und morgen. Der Bereich besteht aus den Themenclustern „Forschung & Innovationstransfer“ und „Startups“.

Im Fokus stehen die Ergebnisse industrieller Grundlagenforschung und angewandter Forschung sowie das Übertragen von marktreifen Technologien in die industrielle Anwendung. Dabei entdecken Besucher:innen wegweisende Entwicklungen in Zukunftsfeldern wie der Bionik, intelligenten Textilien, Künstlicher Intelligenz, Nanotechnologie, neuen Materialien und Quantentechnologie. Darüber hinaus profitieren sie von der direkten Anbindung an weitere zukunftsorientierte Themen wie zum Beispiel additive Fertigung, erneuerbare Energien, grüner Wasserstoff, Leichtbau und Robotik. Zu den Ausstellern gehören Bayern Innovativ, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Fraunhofer-Gesellschaft, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Technische Universität Berlin.

„Fortschritte wie Künstliche Intelligenz, Cobots und hochbelastbare, ultraleichte Werkstoffe unterstreichen die Bedeutung von Forschung und Entwicklung in der Fertigung. Sie ermöglichen effiziente, präzise und energiesparende Abläufe in Fabriken und Anlagen“, erklärt Iris Moser, Projektleiterin Forschung & Technologietransfer bei der Hannover Messe. „Die Hannover Messe bildet diese und viele weitere technologische Durchbrüche im Bereich ‚Forschung & Technologietransfer‘ ab. Besucher:innen erfahren, wie sich Neu- und Weiterentwicklungen in die angrenzenden Bereiche Automatisierung & Digitalisierung sowie Energie & Industrieinfrastruktur umsetzen lassen. Daher ist Halle 11 für Vertreter:innen aus etablierten Unternehmen, Verbänden, der Politik, den Medien sowie für Investoren ein hervorragender Ort, um neue, marktreife Forschung sowie potenzielle Partner zu entdecken.“

Startups treiben die Industrie voran, indem sie Innovationen schnell umsetzen, neue Technologien einführen und etablierte Unternehmen zur Modernisierung anregen. Sie fördern den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und haben das Potenzial, sich zu Marktführern zu entwickeln. In Halle 11 präsentieren sich auf der Startup Area der Hannover Messe mehr als 200 junge Unternehmen. Die Angebote reichen von Software für Energiemanagement und für vorausschauende Instandhaltung über eine KI-gesteuerte Plattform für die Fertigung bis hin zum weltweit ersten wiederverwendbaren System für den flexiblen Transport von Kleinstsatelliten in den niedrigen Erdorbit. Pitches, Masterclasses und Networking-Events runden das Programm ab.


 Für Preform- und Kunststoffverpackungshersteller 

PET-Flaschen-Waschanlage

Indroneel Goho, President & CEO von Magpet Polymers Pvt Ltd, und Markus Parzer, President Performance Materials Division, Coperion, feiern die Vertragsunterschrift mit dem Herbold Meckesheim und Coperion Team auf der K 2025. Quelle: Coperion, Stuttgart, Deutschland. 
Herbold Meckesheim GmbH

Herbold Meckesheim erhielt von dem indischen Preform- und Kunststoffverpackungshersteller Magpet Polymer den Auftrag für eine weitere PET-Flaschen-Waschanlage. Diese Waschanlage soll als Erweiterung der Bottle-to-Bottle-Recycling Anlage dienen, die Coperion und Herbold Meckesheim aktuell gemeinsam für Magpet in Indien realisieren. Die Schneidmühlen sowie eine erste Waschanlage haben bereits erfolgreich ihren Betrieb aufgenommen. Mit dieser Waschanlage wird Magpet seine PET-Kapazität um das 2 bis 2,5- fache steigern können.

„Durch den Einsatz innovativer Technologien produzieren wir erstklassige Verpackungen und vertreiben diese global an unsere Kunden. Die Systemlösungen und die Expertise von Herbold Meckesheim und Coperion entsprechen genau unseren Anforderungen – zum Nutzen unserer Kunden. Und gleichzeitig können wir so die Recyclingquoten steigern,“ sagt Indroneel Goho begeistert bei der Vertragsunterzeichnung.

„Wir bei Coperion und Herbold Meckesheim sind sehr stolz darauf, dass Magpet uns und unseren Technologien erneut sein Vertrauen schenkt. Die Waschanlage bestätigt unsere Vision, mit innovativen Lösungen das Recycling von Kunststoff voranzutreiben. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte unserer gemeinsamen Reise mit Magpet“, so Markus Parzer, President Performance Materials Division, Coperion.