Daten nahe der Messstelle auswerten
Gehäusekonzept schützt
sensible Elektronik
In industriellen Prozessen müssen die relevanten Parameter zuverlässig überwacht werden. Um diese Messdaten in unmittelbarer Nähe zur Messstelle auswerten zu können, benötigt die sensible Elektronik dieser Geräte geeignete Gehäuse. Diese müssen den Anforderungen an die anspruchsvolle Umgebung entsprechen. Hier kommt die Gehäusefamilie im Feldbereich von Phoenix Contact zum Einsatz: das Monitoring Case System (MCS). Das Unternehmen bietet hiermit ein durchdachtes Gehäusekonzept für vielfältige elektronische Komponenten der Industrie und Gebäudetechnik. Das Design reicht vom Einbau der Leiterplatte und der einfachen Montage bis hin zur Wartung des Geräts.
Digitalisierung, Dezentralisierung, Daten sammeln und auswerten – diese Trendthemen betreffen sowohl das industrielle Umfeld als auch die Gebäudeautomation. Um die relevanten Parameter zuverlässig zu überwachen, wird verschiedene Messtechnik benötigt. Über unterschiedliche Sensoren lassen sich so CO₂-, Temperatur-, Druck- oder Feuchtigkeitswerte aufnehmen. Diese Messdaten sollen in unmittelbarer Nähe zur Messstelle bereits ausgewertet und weitergeleitet werden. Um die sensible Elektronik solcher Auswerteeinheiten oder Datenlogger zu schützen, werden geeignete Gehäuse benötigt. Diese müssen den Anforderungen an die anspruchsvolle Umgebung entsprechen. Hier kommt die neue Gehäusefamilie im Feldbereich von Phoenix Contact zum Einsatz: das Monitoring Case System (MCS).

Eigenschaften und Vorteile
Seine komfortable Bedienung erreicht das Gehäuse durch Design-Details wie zum Beispiel die speziellen roten Scharniere, die sich nachrüsten lassen. Sind sie installiert, kann das Gehäuse fächerartig geöffnet werden. Der Deckel bleibt fest verbunden und die Hände frei für Installations- oder Wartungsarbeiten. Selbst die Dichtung ist beim innovativen Gehäuse verlustsicher integriert. Die Montage des Gehäuses ist flexibel in nahezu jedem Anwendungsfall möglich. Durch die optionale Kombination mit einer Adapterplatte kann das Elektronikgehäuse an Masten oder Wänden, auf Aluprofilen sowie auf Hutschienen sicher und werkzeuglos aufgerastet werden.
Abgestimmt auf Anwendung und Anforderungen stehen die MCS-Gehäuse in den Varianten IP40 oder IP65/IP67 zur Verfügung. Damit eignen sie sich auch für den Einsatz unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen in der Gebäudetechnik oder im industriellen Einsatz. Die Elektronik bleibt durch die zusätzliche 2K-Dichtung und das vorintegrierte Druckausgleichselement sicher geschützt. Zudem lassen sich durch dieses Design mit einem PCB-Layout zwei verschiedene Anwendungen realisieren.
Zu den weiteren technischen Eigenschaften zählt ein großer Temperaturbereich für den sicheren Betrieb von -40 bis +85 Grad Celsius. Ebenso schützen die Gehäuse bis zu einer Schlagfestigkeit der IK07. Durch ein umfassendes Baukastensystem lassen sich individuelle Wunschgehäuse einfach und mit wenigen Klicks zusammenstellen. Dabei wird im Konfigurator aus verschiedenen Faktoren wie IP-Schutzart, Größe und Farbe gewählt. Ergänzt wird das Gehäuse durch unterschiedliche Abdeckungsvarianten und weiteres Zubehör.
Die schräge Gehäusekante ermöglicht einen nahezu horizontalen Einbau der Leiterplatte. Vormontierte Steckverbinder gleiten so einfach durch die Bohrungen im Gehäuse. Ein weiterer positiver Effekt: Die Gehäusegrundfläche kann nahezu komplett für die Leiterplatte genutzt werden.
Der Trend zur Digitalisierung und Dezentralisierung im Industrie- und Gebäudebereich führt zu einer verstärkten Vernetzung und Automatisierung. Die eingesetzte Sensorik ermöglicht eine präzise Erfassung und Überwachung von Umgebungsbedingungen zur optimalen Steuerung und Anpassung der Systeme. Mit der innovativen MCS-Gehäusefamilie lassen sich verschiedene Sensor- und IoT-Applikationen im Bereich der Industrie- und Gebäudeautomatisierung umsetzen. Das Gehäuse überzeugt durch technische Eigenschaften und eine hohe Praxistauglichkeit.








