VERPACKEN & KENNZEICHNEN



 Voller Barriereschutz ohne Aluminiumschicht 

Aseptische Kartonpackung 

SIG International Services GmbH 

Das österreichische Molkereiunternehmen Berglandmilch hat sich für SIG Terra Alu-free + Full barrier entschieden. Das aseptische Kartonverpackungsmaterial bietet vollen Barriereschutz ohne Aluminiumschicht. Berglandmilch wird Vollmilch der Premiummarke „Schärdinger Formil“ in SIG Terra MidiBloc Alu-free + Full barrier anbieten und damit den ohnehin schon geringen CO2-Fußabdruck von herkömmlichen aseptischen SIG-Kartonpackungen um 22 Prozent reduzieren. Der Umweltvorteil wird Verbrauchern auf der Verpackung kommuniziert.

SIG Terra Alu-free + Full barrier ist ein großer Fortschritt bei den Bestrebungen, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu dekarbonisieren. Durch den Verzicht auf die Aluminiumschicht, die in herkömmlichen aseptischen Kartonpackungen zum Schutz von Milch oder sauerstoffempfindlichen Produkten wie Säften oder pflanzlichen Getränken verwendet wird, hat SIG die Anzahl der Rohstoffe von 3 auf 2 reduziert. Das neue Verpackungsmaterial besteht hauptsächlich aus Papier und verwendet ultradünne Polymerbarrieren, die das Produkt vor Sauerstoff, Licht, Feuchtigkeit und Aromaverlust schützen. Es bietet die gleiche Produkthaltbarkeit von bis zu 12 Monaten und den gleichen Produktschutz wie Standard-Kartonpackungen mit vollem Barriereschutz und reduziert gleichzeitig den CO2-Fußabdruck. Obwohl Aluminium nur etwa 5 Prozent einer aseptischen Standard-Kartonpackung ausmacht, ist es für bis zu 25 Prozent des CO2-Fußabdrucks einer Kartonpackung mit vollem Barriereschutz verantwortlich. Der Verzicht auf Aluminium wirkt sich unmittelbar auf die Umweltbilanz aus.

 „Bei Berglandmilch steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Entscheidung für das Verpackungsmaterial SIG Terra Alu-free + Full barrier ist für uns ein großer Schritt nach vorne. Das hilft uns, CO₂-Emissionen zu senken, ohne Kompromisse beim Produktschutz eingehen zu müssen. Wir setzten auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie SIG, die unser Engagement für innovative, verantwortungsvolle Verpackungslösungen teilen.“ 

Josef Braunshofer, CEO bei Berglandmilch

SIG hat bis heute über 4 Milliarden aseptische Kartonpackungen ohne Aluminiumschicht verkauft. Die Entscheidung für SIG Terra Alu-free + Full barrier, das fortschrittlichste aluminiumschichtfreie Vollbarriere-Verpackungsmaterial von SIG, bietet Berglandmilch eine hohe Flexibilität für die Verpackung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte, darunter auch sauerstoffempfindliche Produkte. Als erstes Unternehmen in Österreich, das aseptische Kartonpackungen aus dem Verpackungsmaterial SIG Terra Alu-free + Full barrier anbietet, verschafft sich Berglandmilch einen Wettbewerbsvorteil.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass sich Berglandmilch für unsere SIG Terra Alu-free + Full barrier-Lösung entschieden hat“, so Viktoria Uhl-Pochman, Head of Sales Österreich & Schweiz bei SIG. „Mit einem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen und dem bewährten Barriereschutz ohne Aluminiumschicht trägt dieses innovative Verpackungsmaterial zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei. Berglandmilch ist der erste Molkereibetrieb, der die Vorteile von SIG Terra Alu-free + Full barrier für 1-Liter-Kartonpackungen nutzt und Verbrauchern damit noch nachhaltigere Kaufentscheidungen ermöglicht.“ 

Das Verpackungsmaterial ist kompatibel mit bereits installierten SIG-Abfüllanlagen für aseptische Kartonpackungen. Als „Plug-and-Play“-Lösung konzipiert, lässt sich eine optimale Leistung bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen – bis zu 24.000 Packungen pro Stunde im Bereich der kleinen Packungsgrößen und 15.000 Packungen pro Stunde im Bereich der Multiserve-Formate. Es bedarf lediglich geringfügiger, kostengünstiger Anpassungen.

SIG plant, SIG Terra Alu-free + Full barrier schrittweise für alle wichtigen aseptischen Kartonformate einzuführen, die für alle Getränke- und Milchproduktkategorien geeignet sind. Diese Lösungen stellen einen wichtigen Fortschritt in der Mission von SIG dar, bis 2030 ein aseptisches Kartonverpackungsmaterial mit vollem Barriereschutz ohne Aluminiumschicht zu entwickeln, das einen Papieranteil von mindestens 90 Prozent einschließlich Verschluss hat, die Erneuerbarkeit verbessert, CO2-Emissionen weiter reduziert und den Recyclingprozess von aseptischen Kartonpackungen weiter vereinfacht, indem nur noch Karton und Polymere voneinander getrennt werden müssen.